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Berufsunfähigkeitsversicherung, Stefan Vetter, Ihr Makler in Wunsiedel, informiert aktuell über Geld- und Versicherungsangelegenheiten

ZÜRS - Starkregen als eigenständiges Risiko

"Der Klimawandel dürfte auch in Deutschland zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse führen. Darauf müssen wir Versicherer reagieren - aus unternehmerischer Verantwortung, aber auch als Impulsgeber für mehr Prävention", so Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), in einer Pressemitteilung.

Häufiger Starkregen

Nach Schätzungen des GDV werden zukünftig die Anzahl und die Intensität der Starkregenereignisse aufgrund der Erderwärmung zunehmen. Dieser Punkt wird nun in drei neu entwickelten Starkregengefährdungsklassen berücksichtigt. "Für die Zuordnung ist neben der regionalen Intensität der Niederschläge auch die Lage eines Gebäudes entscheidend", führt Asmussen weiter aus. Damit soll den Versicherern die Möglichkeit gegeben werden, extreme Niederschläge als separate Gefahr in ihrer Risikoanalyse zu betrachten.

22 Millionen Adressen erfasst

Bislang gebrauchten Versicherungsgesellschaften zur Einstufung von Inhaltsrisiken und Gebäuden in verschiedene Hochwassergefährdungsklassen das Zonierungssystem Überschwemmung, Rückstau und Starkregen Geo (ZÜRS). Das System umfasst mittlerweile 22 Millionen Adressen bundesweit.

Bisherige Einstufung

ZÜRS stuft die erfassten Gebäude in vier Gefahrenklassen ein:

Zone 1: Lt. gegenwärtiger Datenlage ist keine Gefährdung durch Hochwasser größerer Gewässer zu erwarten.
In dieser Klasse liegen mit 20,1 Millionen Adressen der überwiegende Teil der Objekte.

Zone 2: Hochwasser treten statistisch gesehen seltener als einmal in 100 Jahren auf. Dabei handelt es sich auch um Flächen, die bei einem sog. extremen Hochwasser überflutet werden können.
Diese Klasse beeinhaltet 1,3 Millionen Adressen.

Zone 3: Statistisch gesehen werden die Objekte mindestens einmal alle zehn bis 100 Jahre von einem Hochwasser erfasst.
Diese Einstufung betrifft 239.000 Adressen.

Zone 4: Hier ist mit mindestens einem Hochwasser im Zeitraum von zehn Jahren zu rechnen.
Damit umfasst die am höchsten gefährdete Klasse 104.000 Adressen.

Drei neue Starkregenklassen

Damit das Risiko von Starkregenschäden eingeschätzt werden kann, wurden drei Starkregengefährdungsklassen (SGK) in ZÜRS Geo integriert. Die Einstufung ist physikalisch einfach erklärt: Je tiefer die Lage eines Gebäudes und je länger das Wasser im Objekt verbleibt, desto höher ist logischerweise der entstandene Schaden.

Nachfolgend die drei Klassen:

SGK 1 - geringe Gefährdung:
Gebäude, die auf einer Kuppe oder im oberen Bereich eines Hangs liegen.

SGK 2 - mittlere Gefährdung:
Gebäude, die in der Ebene oder im unteren/mittleren Bereich eines Hangs, aber nicht in der Nähe eines Baches liegen.

SGK 3 - hohe Gefährdung: Gebäude zusammengefasst, die im Tal oder in der Nähe eines Baches liegen.

Elementarschäden absichern

Viele Bürger glauben, dass Elementarschäden - dazu zählen auch Überflutungen - automatisch in der Wohngebäude- und Hausratversicherung eingeschlossen sind. Das ist allerdings ein Trugschluss, denn derartige Schäden müssen separat abgedeckt werden.

Prüfen Sie im eigenen Interesse ihre bestehenden Verträge oder kontaktieren mich unter info@maklerwunsiedel.de.

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